Bio ist nicht genug

Ökologische Landwirtschaft aus Überzeugung

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Uns ist berichtet worden, dass am Wochenende bei einigen die Konaktaufnahme per Fomular von dieser Seite aus nicht funktioniert hat. Falls Ihr das auch versucht habt und von uns bisher noch keine Rückmeldung bekommen habt, dann seid Ihr auch betroffen. Bitte meldet Euch per Telefon oder direkt per Mail an allerlei@reisner-hof.de. Vielen Dank und entschuldigt die Probleme.

Stellungnahme zum Artikel in der PNP vom 18.04.2020

Ich bedauere sehr, dass der Artikel „Krisenfest durch Solawi und Gemüse-Kistl“ in der Passauer Neuen Presse vom 18.04.2020 bei einigen Kollegen zu Unmut geführt hat und möchte hier versuchen, die Wogen zu glätten. In Kürze:

Der Artikel basiert auf einem 1,5 stündigen Telefoninterview und ist das Ergebnis journalistischer Arbeit. Die Zitate sind zwangsläufig ausgewählt und nicht im Zusammenhang. Wir haben den Artikel vor dem Erscheinen nicht zum Gegenlesen erhalten.
Uns liegt und lag nie daran, Biologische und Konventionelle Landwirtschaft als Gegenspieler darzustellen. Jeder geht den Weg, den er für richtig hält.

Der Absatz, dass man „in der klassischen Landwirtschaft“ nur über Masse oder „auf ungute Art und Weise über Subventionen“ verdienen könne, möchte ich wie folgt kommentieren: jedem Landwirt und vielen Bürgern ist der Leitspruch „wachsen oder weichen“ geläufig. Dass der Verdienst also an Masse bzw. sprich Größe gekoppelt ist, ist eine bekannte Tatsache.
Die „ungute Art“ des Verdienstes über Subventionen ist eine rein persönliche Stellungnahme (wir beziehen als Bio-Betrieb sogar höhere Subventionen als die konventionellen Kollegen) und ist so zu verstehen, dass ich mir für alle Landwirte eine leistungsorientierte, faire Bezahlung wünschen würde, die nicht auf einem vergleichsweise ungerechten, weil wenig differenzierten europaweiten Subventionsmodell beruht.

In der herkömmlichen Landwirtschaft wird sehr ineffizient angebaut …“ ist im Gegensatz zu gartenbaulichen Kulturen zu sehen. Und wieder: „herkömmlich“ heißt auch hier nicht „konventionell“ und müsste hier eher „klassischer Ackerbau“ heißen. Im Gemüsegarten habe ich durch die kleinen Flächen, die aufwändige Handarbeit und den sehr gezielten Einsatz z.B. von Kompost ganz andere Möglichkeiten Ertrag pro Quadratmeter zu erzielen als im Ackerbau. Und nur das war gemeint. Effizienz beinhaltet immer eine Perspektive: 100 Hektar (und mehr) mit einer Person und entsprechenden Maschinen bewirtschaften zu können, ist sehr wohl effizient.

Ich hoffe, ich konnte ein paar Sachverhalte klarstellen und wünsche mir, wie bisher, eine gute und kollegiale Zusammenarbeit!

Stephan Mendler

Bio ist nicht genug?

Selbstverständlich arbeiten wir als anerkannter Bio-Betrieb nach den strengen Richtlinien der EU und des Bioland-Verbands. Aber darüber hinaus haben wir eigene Maßstäbe und Werte, die uns wichtig sind:

- Verbesserung unserer Böden
- Förderung der Vielfalt
- Aktives Miteinander im Betrieb, mit Kunden und anderen Betrieben
- Respektvoller Umgang mit allen Tieren
- Geringer Einsatz fossiler Energieträger

Fakten zum Betrieb

- 26 Hektar landwirtschaftliche Fläche
- 4 Hektar Wald
- nach der Hofübernahme 2015 Umstellung auf ökologischen Landbau
- ab 2020 Anbau von Frischgemüse für die Direktvermarktung in Form einer solidarischen Landwirtschaft

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